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Fit machen für den Beruf

August-Hermann-Francke-Schulen Detmold gewinnen AOK NordWest als Kooperationspartner

Mit der zunehmenden Komplexität und Dynamik der heutigen Berufs- und Arbeitswelt steigen auch die Anforderungen an die künftigen Arbeitnehmer. Informationen und vor allem authentische Einblicke in die Arbeitswelt, die Schüler in ihrem Berufsfindungsprozess unterstützen, können für den Verlauf der Berufskarriere entscheidend werden. Daher konnten die August-Hermann-Francke-Gesamtschule und das August-Hermann-Francke-Gymnasium aus einer bereits vorhandenen Verbindung zur AOK NordWest ein Kooperationsabkommen im Rahmen der Berufswahlvorbereitung und Berufsorientierung schließen. 

Das Ziel dieser Kooperation ist es, den Schülerinnen und Schülern eine Reihe von Hilfestellungen zu bieten, die ihnen die Entscheidung für einen bestimmten Beruf bzw. eine bestimmte Ausbildung erleichtern sollen. Eine solche Möglichkeit der Hilfestellung ist zum Beispiel ein Praktikum in der Geschäftsstelle der AOK in Detmold. Dabei können die Schüler die reale Auseinandersetzung mit der beruflichen Praxis eines Sozialversicherungsangestellten erfahren. Zwar ist seit zwei Jahren an der Gesamtschule das Fach „Zukunftswerkstatt“ eingerichtet, aber wo ließen sich betriebliche Abläufe, Arbeitsvorgänge, Kundenbetreuung oder der berufliche Alltag besser darstellen als im Betrieb selbst?

Für die offizielle Kooperationsunterzeichnung trafen sich Andreas Herm, Schulleiter und Dr. Ulf Westphal, Mittelstufenkoordinator des AHF-Gymnasiums und Ingo Krause, Schulleiter der AHF-Gesamtschule mit dem Vertreter der AOK Jürgen Wilting, Niederlassungsleiter in Detmold. Vorbereitet und organisiert wird die Zusammenarbeit von Dr. Alexander Drews, der für die Berufs- und Studienberatung an den AHF-Schulen zuständig ist. „Die Anregung zur Kooperation kam aus den vorherigen Kontakten zustande“, so Dr. Drews. Wilting hatte bereits 2007 den ersten Kontakt zur AHF-Schule über ein Rhetorik-Seminar, das er für Schüler des AHF-Gymnasiums gehalten hatte. Er sieht einen mehrfachen Nutzen dieser Zusammenarbeit: „Diese Kooperation läuft auf zwei Standbeinen, einmal soll sie den Schülern in ihrer Berufswahl Orientierung ermöglichen, andererseits trägt sie auch zur Prävention bei.“  Die Wahl des künftigen Berufs löse bei Schülern häufig schon in den unteren Klassen Ängste und Sorgen aus, da sie befürchten nicht die für sie richtige Entscheidung zu treffen oder für den Beruf nicht richtig vorbereitet zu sein.

Konkret soll die Zusammenarbeit die Verbesserung der schulischen Bildung, die Berufsvorbereitung der Schüler und die Verbesserung des Übergangs Schule-Beruf leisten. So erhalten die AHF-Schulen beispielsweise Unterstützung bei der Durchführung von Berufspraktika, beim Bewerbungstraining und Mitarbeiter der AOK wirken bei der Veranstaltung „Berufe & Zukunft“ am AHF-Gymnasium mit. Dr. Drews bedankt sich für das Vertrauen bei dieser Kooperationsvereinbarung und freut sich, dass ein weiterer Schritt unternommen werden konnte, den Schülern in ihrer individuellen beruflichen Entwicklung Unterstützung bieten zu können.