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100 Gesamtschüler machen den Erste-Hilfe-Kurs

Gesamtschule. Neuntklässler der August-Hermann-Francke Gesamtschule haben in den vergangenen vier Wochen den Erste-Hilfe-Kurs unter Anleitung des DRK-Ausbilders Thomas Bracht erfolgreich absolviert.

Schulleiter Ingo Krause zeigt sich von der hohen Anzahl der Teilnehmer beeindruckt: „Die Schülerinnen und Schüler nutzen das Angebot, weil es ihnen und der Gemeinschaft dient.“

Unvergessen ist der Fall eines 82-Jährigen Rentners, der im Vorraum einer Essener Bankfiliale zusammenbrach und von mehreren Kunden ignoriert wurde, so dass wertvolle Minuten verstrichen. Erst ein fünfter Kunde setzte einen Notruf ab. Vergebens - der Mann konnte nicht mehr gerettet werden.

Die Pflicht zu helfen, ergibt sich nicht nur aus dem Gebot der Nächstenliebe („Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“) oder aus dem Gleichnis „Der barmherzige Samariter“, sondern ist auch im Strafgesetzbuch geregelt:

„Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.“

Neben der Vermittlung von Theorie gab es auch viele praktische Übungen, die die Schülerinnen und Schüler mit viel Elan und Freude erprobten. Zum Schluss waren sie sichtlich froh, den Erste-Hilfe-Kurs gemacht zu haben und stellten fest, dass jede/r Erste-Hilfe leisten könne und es gar nicht so schwierig sei.