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Film: „Hermann Fast erzählt über sein Leben“

Am 12. April 2015, ab 14 Uhr, im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte

Der Dokumentarfilm erzählt das Leben des Künstlers Hermann Fast. Fast ist 1923 im Nordkaukasus geboren und begann sich schon früh für Kunst zu interessieren. Er überlebte den Zweiten Weltkrieg und hat eine turbulente Vergangenheit im Zwangsarbeitslager hinter sich, in dem er sich als Maler etablieren konnte. Besonders interessant sind seine hölzernen Einlegearbeiten (Intarsien). 1997 nahm er einige seiner Arbeiten mit nach Deutschland. Auch hier übte er seine Leidenschaft weiter mit größter Freude aus, und so entstanden immer mehr Intarsien. Dieser Film ist aus dem Projekt „Mündliche Geschichtsüberlieferungen“ im Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte entstanden. (Dauer etwa 40 Minuten).

Das Museum öffnet regulär an jedem zweiten Sonntag im Monat seine Türen und bietet ein Kulturprogramm an, welches der laufenden Sonderausstellung „Deutsche Siedler um Sankt Petersburg: eine historische Kulturlandschaft“ und der Dauerausstellung „Geschichte und Kultur der Deutschen aus Russland“ gewidmet ist. Mit Vorlesungen und Filmen möchten wir unseren Besuchern die Geschichte der Russlanddeutschen im Kontext der Weltgeschichte näher bringen.

Jeweils um 14:00 Uhr bieten wir eine kostenlose Führung durch die Ausstellung, die Vorlesungen und Filme beginnen anschließend um 15:00 Uhr. Der Eintritt kostet 3 € (ermäßigt 1 €, für Gruppen ab 5 Personen 2,50 €).