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Feierliche Abschlussfeier an der AHF-Gesamtschule Detmold

The Big Bang

Absolventen der August-Hermann-Francke-Gesamtschule Detmold feiern ihren Abschluss

Für die Schülerinnen und Schüler der AHF-Gesamtschule in Detmold war es endlich soweit: die Abschlussfeier 2015 stand bevor. Die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen wollten jedoch nicht heimlich, still und leise das Weite suchen, sondern sich mit einem großen Knall von der Schule verabschieden. Mit dem Motto „Big Bang - Finish“ begann schon früh die Abschluss-Mottowoche. Und das gleich mit einem Paukenschlag. Mit 6:4 besiegte die Schülerauswahl die Lehrermannschaft in einem ereignisreichen Fußballspiel. Nach diesem Höhenflug ging es für die Schülerinnen und Schüler jedoch schon wieder an die Arbeit für den großen Abend, auf den sie alle hin fieberten. Das Warten und Vorbereiten sollte sich lohnen.

Die Abschlussklassen mit Eltern, Lehrern, Freunden und geladenen Gästen erwartete ein buntes Abschlussprogramm. In einem feierlichen Rahmen erhielten die Schülerinnen und Schüler zunächst ihre Abschlusszeugnisse. Begleitet wurde dieser Teil mit einem Grußwort des 1. Schulvereinsvorsitzenden David Wiebe, der den Schülerinnen und Schülern Reichtum wünschte. Zum einen Reichtum in der Ehrfurcht vor Gott, was laut Schulgesetz vornehmstes Ziel der Erziehung ist und zum anderen Reichtum in guten Werken, die sich in der Bereitschaft zum sozialen Handeln und in einer Verantwortlichkeit seinem Nächsten gegenüber auszeichnet. Die Abschlussrede wurde in diesem Jahr von Johannes Artemeier gehalten, der Klassenlehrer der Abschlussklasse 10B. In Anlehnung an 5. Mose 32,11 verglich er die Absolventen mit jungen Adlern, die nun in das Alter gekommen sind, das Nest zu verlassen. Sie haben in den letzten sechs Jahren einiges an Fähigkeiten, Fertigkeiten und Wissen erworben. Dies allein ist jedoch kein Garant um im übertragenen Sinne, ein ausgewachsener Adler zu werden, der sich mit seinen Flügeln in die Höhe steigen lässt. Was die Schülerinnen und Schüler ebenfalls brauchen, ist das Vertrauen und den Glauben in Gott. Beides zusammen gibt ein gutes Fundament, um das Nest zu verlassen und zu einer reifen Persönlichkeit heranzuwachsen – ganz im Sinne des Schulmottos „Leben lernen – Gott vertrauen“.

Dann war es endlich soweit, die Absolventen bekamen ihre Abschlusszeugnisse, die es in sich hatten. Dieser Jahrgang war ein besonders guter. 78% der Schülerinnen und Schüler erreichten den Abschluss mit Qualifikation für die Oberstufe. Einige Schülerinnen und Schüler wurden im Anschluss noch für ihre besonderen Leistungen gewürdigt. Unter anderem die beste Schülerin des Jahrgangs, Annika Wolf, mit einem Notendurchschnitt von 1,09. Der beste Schüler war Timon Dittmann, der einen Durchschnitt von 1,36 erreichte. Abgerundet wurde der feierliche Rahmen mit hervorragend aufgeführten klassischen Musikstücken auf dem Cello, Violine und Klavier.

Im Anschluss stieg die von den Schülerinnen und Schülern geplante und vorbereitete Ab-schlussfeier. Jeder, der sich ein Ticket für die Abschlussfeier zugelegt hatte, sollte nicht enttäuscht werden. Nach dem Einlass in die aufwendig umgebaute Sporthalle, begrüßten zwei gut aufgelegte Moderatoren die rund 600 Gäste und baten auch gleich sich am kulinarisch reich gedeckten Buffet zu bedienen. Nebenbei gab es jazzige Klänge für die Ohren von der Schulband. Mit kurzen Einlagen schafften es die Moderatoren geschickt zu den einzelnen Klassenbeiträgen überzuleiten. Von selbst gedrehten und gespielten Filmen über das Schulleben, bis hin zu Quiz und Spiele für Schüler und Lehrer war alles dabei. „Für dieses anspruchsvolle und wirklich ausgezeichnet vorgetragene Programm, gebührt den Schülerinnen und Schülern ein großes Lob. Weiter so!“, war das abschließende Urteil der anwesenden Lehrer.