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Geschichte der August-Hermann-Francke Schulen in Lippe

1986

Im Sommer bildet sich eine Elterninitiative mit dem Ziel eine christliche Privatschule in Lippe zu gründen. Otto Hertel, bis 1985 Gymnasiallehrer in Detmold und überwältigt von der Liebe Gottes, unterstützt den Wunsch Glaube und Schule zusammenzubringen. Er wird als geschäftsführendes Vorstandsmitglied zum "Motor" der Schulinitiative. Zu dieser Zeit kümmert er sich voller Hingabe um die Belange der Volksgruppe der Russlanddeutschen und erhält dafür unter anderem das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Am 05. Dezember 1986 wird der Christliche Schulverein Lippe e. V. gegründet.

1988

Nach zahlreichen Hürden erhält der Schulverein am 25.04. nun endlich die „vorläufige Erlaubnis" zum Betrieb der August-Hermann-Francke-Schule in Lemgo/Lippe. Im Mai beginnt der aufwändige Umbau der dafür angemieteten Schmidt´schen Zigarrenfabrik in der Regenstorstraße.

Am 22.08. startet die erste christliche Privtschule in Lippe unter der Leitung von Sabine Schneider und mit 120 Schülern ihren Schulbetrieb.

1989

Bereits ein Jahr nach Schulgründung erhält die AHF-Schule Lemgo sehr gute Bewertungen aus der Politik. NRW-Gesundheits- und Sozialminister H. Heinemann, Regierungspräsident W. Stich, Bürgermeister R. Wilmbusse und zahlreiche Mitglieder von Rat und Verwaltung besuchen die Schule und zeigen sich tief beeindruckt.

Bereits zum Schuljahr 1989/90 beschloss man eine weiterführende Schule unter der Leitung von Dr. Gerd Tilly zu eröffnen. Die Gründung einer Gesamtschule in Detmold hatte zwei Gründe: 1. Sie bot die Möglichkeit, alle Kinder aufzunehmen, deren Eltern eine Erziehung nach dem bibelorientierten Konzept wollten. 2. Sie war die einzige Schulform, deren Gründung politisch durchsetzbar war, weil es damals viel zu wenig Gesamtschulplätze im öffentlichen Bereich gab.

1994

 

Die beiden christlichen Privatschulen in Lippe erhalten immer mehr Zuspruch von Eltern, Öffentlichkeit und Politik, so dass sie stetig wachsen. Da die AHF-Grundschule in Lemgo schon bald ihre Kapazitäten ausgeschöpft hat, wird der Wunsch dringend, auch in Detmold eine Grund-schule zu starten, was dann unter der Leitung von Arnold Driediger im August umgesetzt wurde.

1995

Otto Hertel übergibt die Geschäftsführung an Peter Dück. Die Pionierphase ist abgeschlossen und die Zeit der Konsilidierung, der Festigung, des Ausbaus und Weiterentwicklung steht nun an.

In der Gesamtschule Detmold wird die Oberstufe eingerichtet, so dass der erste Abiturjahrgang 1998 seine Oberschulreife erhält.

2001

Mit der Hilfe vom Christlichen Schulverein Lippe kann die Freie Evangelische Schule in Minden-Haddenhausen als Grundschule mit 61 Schülern starten. Rektorin Ute Wehrung kommt als Pädagogin von der AHF-Schule in Lemgo nach Haddenhausen.

2003

Die Freie Evangelische Hauptschule in Detmold wird gegründet. Mit diesem Schritt kann die stark angewachsene Gesamtschule in Detmold in der Schülerzahl entlastet werden. Mit Erich Albrecht als Schulleiter beginnt die Hauptschule mit zwei fünften Klassen.

2004

Auch in Stemwede formiert sich eine neue private Grundschule, die Freie Evangelische Grundschule. Am 6. September nimmt sie ihren Betrieb auf.

2005

Pünktlich zum Beginn des neuen Schuljahres kann die neue Gesamtschule in Minden mit 96 Schülern in zwei fünften und zwei sechsten Klassen ihren Unterrichtsbetrieb aufnehmen. Neben Schulleiter Fred Hartmann besteht das Stammpersonal aus zwei Lehrern und einer Lehrerin. Hinzu kommen noch ein Seiteneinsteiger und mehrere Honorarkräfte.

2007

Das Freie Evangelische Gymnasium geht aus der AHF-Gesamtschule Detmold  hervor. Es umfasst beim Start eine Sekundarstufe I im Aufbau und eine komplette Oberstufe.

2010

Alle fünf lippische Schulen werden einheitlich zu August-Hermann-Francke-Schulen umbenannt. Für die Gesamtschule kann nach über zwei Jahren Bauzeit ein modernes und großzügiges neues Schulgebäude in Betrieb genommen werden. 

2011

Die Mindener Schulen können in eigene Trägerschaft entlassen werden.

2012

In Detmold nimmt die erste AHF-Kita mit 40 Kindern und sieben Betreuern den Betrieb auf.

Im gesamten „Schulwerk werden nun über 2300 Schüler von etwa 200 Lehrern und pädagogischen Mitarbeitern unterrichtet und betreut. Zusammen mit den Mitarbeitern in der Verwaltung, Haustechnik und Reinigung werden über 300 Personen beschäftigt.

2016

In Lage startet mit Arnold Driediger als Schulleiter eine weitere AHF-Grundschule.

Im gesamten „Schulwerk“ werden nun über 2.500 Schüler von etwa 240 Lehrern und pädagogischen Mitarbeitern unterrichtet und betreut. Zusammen mit den Mitarbeitern in der Verwaltung, Haustechnik und Reinigung werden circa 330 Personen beschäftigt.