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10 Jahre Lernen, Lieben, Lachen

Am Freitag vor den Herbstferien feierten die Lehrer und Schüler des August-Hermann-Francke-Gymnasiums gemeinsam mit Vertretern des Schulvereins und der Eltern das 10-jährige Bestehen ihrer Schule. Dabei galt es, so Schulleiter Andreas Herm, nicht die eigenen Leistungen in den Vordergrund zu stellen, sondern in Dankbarkeit auf das zu blicken, was Gott geschenkt hat.

Zunächst sollte daher ein Blick in die Vergangenheit geworfen werden, jedoch bestünde auch der Anspruch an solch einem Tag den Blick in die Zukunft zu richten. Der Blick in die Vergangenheit wurde von drei Schülern der ersten Stunde begleitet. Diese berichteten von ihren Erlebnissen als „Versuchskaninchen“ des ersten G8-Jahrgangs, von gemeinsamen Ausflügen und dem, was ihnen von 8 Jahren Gymnasium in Erinnerung geblieben ist. In einem Video mit dem Titel „Wofür ich dankbar bin…“ hielten Schüler Plakate mit Begriffen in die Kamera. Dadurch wurde die Dankbarkeit der Schüler gegenüber der Schule deutlich.

Außerdem wurde auf Highlights aus 10 Jahren AHF-Gymnasium zurückgeblickt. So konnte man im Jahr 2015 unter dem Motto „Spuren. Erinnern. Mahnen“ den Holocaust-Gedenktag ausrichten. Lehrer Ulrich Niebuhr betonte, dass es gerade in der derzeitigen politischen Lage gelte, Verantwortung zu übernehmen und wie Jesus für seinen Nächsten aufzustehen. Ganz in diesem Sinne wurde das Ruanda-Projekt vorgestellt, welches Schüler des Gymnasiums in den letzten Jahren immer wieder durch Spendenaktionen unterstützten, um damit den Bau einer Schule und ein Essensprogramm zu finanzieren. Zudem stellte Lehrerin Susanne Hörnle-Ohm das Theater-Projekt „Das Gras unter unseren Füßen“ vor. In Zusammenarbeit mit dem Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte wurde ein Theaterstück entwickelt und inszeniert. Dabei standen die einzelnen Epochen der Russlanddeutschen im Fokus.

In seiner Festansprache ging Lehrer Winfried Hufen noch einen Schritt weiter zurück in die Vergangenheit und setzte bei der Herkunft des Begriffs Gymnasium im alten Griechenland an. Ein Gymnasium war zu dieser Zeit ein Ort der körperlichen und geistigen Ertüchtigung. Um einen Wunsch für die Zukunft zu formulieren nutzte Hufen einen ASICS-Sportschuh. Dahinter stecke keine Schleichwerbung, sondern das lateinische Sprichwort „Gesunder Geist/Seele im gesunden Körper“, welches in der Abfolge der Anfangsbuchstaben der Markenbezeichnung entspricht. Hufen betonte die in der Bibel vermittelte Bedeutsamkeit von Körper, Geist und Seele und wünschte sich für die Zukunft „eine Schule voller gesunder Seelen“.

Stimmungsvoll begleitet wurde die Festveranstaltung durch die beeindruckenden musikalischen Fähigkeiten der Schülerband und des Schülerchors unter der Leitung von Johann Penner. Beide überzeugten durch hingebungsvolle Musik und Gesang. Zum Abschluss gab es dann auch noch eine Kleinigkeit für alle. An Muffins, Saft und Kulis konnte sich jeder Gast bedienen und so das Jubiläum noch etwas in Erinnerung behalten.