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Präsentation des mbook zur russlanddeutschen Kulturgeschichte

09.03.2017 Angeregt durch das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen und in enger Zusammenarbeit mit dem Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte hat das Institut für digitales Lernen (IdL) ein digitales Geschichtsbuch entwickelt, welches die Geschichte der Russlanddeutschen thematisiert und nun im Forum der AHF-Schulen vorgestellt wurde.

In einer Pressekonferenz im Forum der AHF-Schulen zeigten sich neben dem Integrations-Staatssekretär Thomas Klute und Schul-Staatssekretär Ludwig Hecke auch Dr. Katharina Neufeld vom Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte und Dr. Florian Sochatzy vom Institut für digitales Lernen hoch zufrieden mit dem Ergebnis der langen und intensiven Zusammenarbeit. Da der Anteil der Schüler und Lehrer mit russlanddeutschem Hintergrund an den AHF-Schulen sehr hoch sei, gäbe es keinen besseren Ort für die Präsentation des mbooks zur russlanddeutschen Kulturgeschichte, so Integrations-Staatssekretär Thomas Klute.

Dass das mbook vielfältige Materialien und Anregungen liefert, um sich mit Integration und seinen Herausforderungen zu beschäftigen, wurde in der anschließenden öffentlichen Unterrichtsstunde deutlich. Geleitet von Andreas Hütter, Lehrer am AHF-Gymnasium, wurde der praktische Einsatz des mbook im Unterricht dargestellt. Das mbook ist ohne spezielle Software über das Internet zugänglich und hält neben Texten, Bildern, Karten und Filmen auch Audios und Videointerviews bereit. Unter http://mbook.schule steht das mbook frei zur Verfügung.

Nach NRW sind rund 500.000 Menschen aus der früheren Sowjetunion übergesiedelt, viele davon in den 1990er Jahren. Im Jahr 2016 zogen 1.355 Deutsche aus Russland nach NRW. Das mbook zur russlanddeutschen Kulturgeschichte sieht sich als Mittler zwischen den hier Geborenen und den hierher Gekommenen und möchte seinen Beitrag dazu leisten, dass sich diese beiden Seiten besser kennenlernen.