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Unser Leitbild

Die August-Hermann-Francke -Schulen in Lippe leben Schule in vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Eltern und Gemeinden und orientieren sich dabei am Wort Gottes.

Sie vermitteln auf dieser Grundlage wertvolle Bildung mit engagierten Lehrern, damit Schüler sich zu Persönlichkeiten entwickeln, die fähig und bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.

  • Das Vertrauen auf Gott und sein Wort leitete die Gründer unserer Schulen und bildet weiter die Grundlage der Zusammenarbeit.

  • Die Lehrer bringen ihre persönliche Beziehung zu Jesus Christus mit in den Schulalltag hinein, um ihren Schülern ein Vorbild zu sein.

  • Wir bieten gute Bildung durch engagierte Lehrer und pädagogische Mitarbeiter. Dabei pflegen wir die aktive Kooperation zu anderen Schulen, Institutionen und Unternehmen.

  • Durch wertschätzenden und respektvollen Umgang schaffen wir eine motivierende Lernatmosphäre mit dem Ziel, das Potenzial der Schüler zu erkennen und zu entfalten.

  • Neben einer guten Ausstattung der Lernräume und gepflegten Gebäuden ist die  aktive Unterstützung der Mitarbeiter zentrales Anliegen unserer Schulen.

  • Gelebte und im Alltag sichtbare Nächstenliebe ist die Basis unseres Schullebens. Unsere Lehrer prägen und begleiten als Vorbilder die Schüler.

Das wollen wir erreichen

Wir sehen unseren Auftrag darin, die Schülerinnen und Schüler im Sinne der Bibel und in Übereinstimmung mit den Vorgaben der Verfassung des Landes NRW (Art 7 Abs. 1) zu erziehen: "Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung."

Die Bibel hat für uns als das Wort Gottes höchste Autorität und ist damit der Maßstab für unseren Glauben, unser Denken und unser Handeln. Sie ist von Gott inspiriert und vermittelt uns als solche die verbindliche und umfassende Wahrheit über Gott, Mensch und Welt. Deshalb sind auch tägliche Morgenandachten in den Kollegien und in den Klassen feste Bestandteile unseres Schullebens. Als Schulgemeinschaft feiern wir regelmäßig Schulgottesdienste.

Die biblischen Aussagen über den Menschen sind Grundlage unseres Menschenbildes und unserer Pädagogik: Der Mensch ist von Gott als Beziehungswesen geschaffen. Durch die Zerstörung der Beziehung zu Gott, was die Bibel Sünde nennt, ist er dem Tod verfallen. Ebenso sind dadurch auch die Beziehungen des Menschen zu sich selbst, zu seinen Mitmenschen und zur Schöpfung gestört. Gott bietet ihm Erlösung, Heiligung und ewiges Leben an. Durch Tod und Auferstehung hat Jesus Christus uns den Weg zu Gott wieder frei gemacht (z.B. 1Petr 2,24f). So können wir eine „neue Kreatur“ werden (2Kor 5,17), wenn wir an Jesus Christus glauben, Vergebung unserer Sünden annehmen und ihm unser Leben anvertrauen.

Unserer Überzeugung nach ist die Gestaltung der Beziehung zwischen Menschen und Gott von zentraler Bedeutung. Das beinhaltet und beeinflusst auch die Beziehung des Menschen zu sich selbst, zu seinen Mitmenschen und zur Schöpfung. Hierin finden wir grundlegende Richtziele für eine biblisch fundierte Erziehungskonzeption, die wir in unseren Schulen verwirklichen wollen.

So arbeiten wir

Als christliche Ersatzschulen richten wir unsere Bildung und Erziehung nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes NRW aus, nehmen aber auch unsere Freiheit wahr, die Unterrichtsinhalte nach christlichen Wertmaßstäben auszuwählen und zu gestalten. In Bekenntnisschulen in NRW sind gemäß Art. 12 der Landesverfassung die Richtlinien und Lehrpläne so anzuwenden, dass die Grundsätze des betreffenden Bekenntnisses in Unterricht und Erziehung sowie bei der Gestaltung des Schullebens insgesamt zur Geltung kommen.

Durch die unterrichtliche Arbeit und das Schulleben befähigen und erziehen wir die Schülerinnen und Schüler zur Selbstständigkeit und Mündigkeit. Sie erkennen ihre Verantwortung, die sie vor Gott, vor den Mitmenschen und vor der Schöpfung haben. August Hermann Francke (pietistischer Theologe und Pädagoge, 1663-1727) nennt dies die Erziehung zur „christlichen Klugheit“, die den Menschen zum bestmöglichen Dienst am Mitmenschen befähigen soll.

Fordern und Fördern

  • Wir unterstützen das Lernen also sowohl auf intellektuellen als auch auf kreativen und handlungsorientierten Wegen. Die musisch-künstlerischen, sportlichen und technischen Begabungen werden ebenso wertgeschätzt und gefördert wie die Begabungen zu theoretischem Lernen.

  • Leistungsstärkere und leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler arbeiten im Klassenunterricht zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Dabei wird ihre Sozialkompetenz gefördert, gleichzeitig aber auch ihr Lernfortschritt.

  • Für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler bieten wir zusätzliche Fördermöglichkeiten an. Leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler werden durch zusätzliche Aufgaben (z.B. die Teilnahme an Wettbewerben) zu besonderen Leistungen herausgefordert. Auch die äußere Differenzierung in Fördergruppen und Kursen mit unterschiedlichen Leistungsniveaus  unterstützt das Fordern und Fördern.

Lernen und Leistung

Der Leistungsbegriff an unseren Schulen orientiert sich am biblisch-christlichen Menschenbild. Das bedeutet in erster Linie, dass wir den Wert des Menschen nicht an seinen Leistungen messen, den Schülerinnen und Schülern also unabhängig von ihren Leistungen Annahme und Wertschätzung vermitteln.

Sozialkompetenz

Ausgehend von dem Gebot der Nächstenliebe ist es uns besonders wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung für ihre Mitmenschen zu übernehmen. Schulisches Lernen zielt deshalb auch auf den Erwerb von Sozialkompetenz, also Teamfähigkeit, Hilfsbereitschaft, Engagement und die Fähigkeit zur Kommunikation. Die unterrichtliche Arbeit und das Zusammenleben innerhalb der Schule sind wichtige Felder, auf denen solche Sozialkompetenzen eingefordert und gefördert werden.

Daran glauben wir

Gottes irrtumsloses Wort in seiner zeitlosen Gültigkeit, das apostolische Glaubensbekenntnis sowie die Erklärung der evangelischen Allianz von 1972 bilden die Basis für die Grundordnung und das Glaubensbekenntnis unserer Schulen.

Glaubensbekenntnis der Evangelischen Allianz (von 1972)

Teil I: Gott
Wir bekennen uns zur Allmacht und Gnade Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes in Schöpfung, Offenbarung, Endgericht und Vollendung.

Teil II: Die Bibel
Wir bekennen uns zur göttlichen Inspiration der Heiligen Schrift, ihrer völligen Zuverlässigkeit und höchsten Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung.

Teil III: Sünde und Gericht
Wir bekennen uns zur völligen Sündhaftigkeit und Schuld des gefallenen Menschen, die ihn Gottes Zorn und Verdammnis aussetzen.

Teil IV: Das Opfer Jesu und unsere Erlösung
Wir bekennen uns zum stellvertretenden Opfer des menschgewordenen Gottessohnes als einziger und allgenugsamer Grundlage der Erlösung von der Schuld und Macht der Sünde und ihren Folgen.

Teil V: Die Rechtfertigung durch den gekreuzigten und auferstandenen Herrn
Wir bekennen uns zur Rechtfertigung des Sünders allein durch die Gnade Gottes aufgrund des Glaubens an Jesus Christus, der gekreuzigt wurde und von den Toten auferstanden ist.

Teil VI: Bekehrung, Wiedergeburt und Heiligung
Wir bekennen uns zum Werk des Heiligen Geistes, welcher Bekehrung und Wiedergeburt des Menschen bewirkt, im Gläubigen wohnt und ihn zur Heiligung befähigt.

Teil VII: Die Gemeinde und ihr Auftrag
Wir bekennen uns zum Priestertum (1. Petrus 2, 9) aller Gläubigen, die die weltweite Gemeinde bilden, den Leib, dessen Haupt Christus ist, und die durch seinen Befehl zur Verkündigung des Evangeliums in aller Welt verpflichtet ist.

Teil VIII: Die zukünftige Hoffnung
Wir bekennen uns zur Erwartung der persönlichen, sichtbaren Wiederkunft des Herrn Jesus Christus in Macht und Herrlichkeit, zum Fortleben der von Gott gegebenen Personalität des Menschen, zur Auferstehung des Leibes zum Gericht und zum ewigen Leben der Erlösten in Herrlichkeit.

Quelle: www.ead.de