Tageslosung
Warum währt doch mein Leiden so lange und sind meine Wunden so schlimm, dass sie niemand heilen kann? Du bist mir geworden wie ein trügerischer Born, der nicht mehr quellen will.
Jeremia 15,18
Mai - 2012
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So arbeiten wir

Als christliche Ersatzschulen richten wir unsere Bildung und Erziehung nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes NRW aus, nehmen aber auch unsere Freiheit wahr, die Unterrichtsinhalte nach christlichen Wertmaßstäben auszuwählen und zu gestalten. In Bekenntnisschulen in NRW sind gemäß Art. 12 der Landesverfassung die Richtlinien und Lehrpläne so anzuwenden, dass die Grundsätze des betreffenden Bekenntnisses in Unterricht und Erziehung sowie bei der Gestaltung des Schullebens insgesamt zur Geltung kommen.

 

Durch die unterrichtliche Arbeit und das Schulleben befähigen und erziehen wir die Schülerinnen und Schüler zur Selbstständigkeit und Mündigkeit. Sie erkennen ihre Verantwortung, die sie vor Gott, vor den Mitmenschen und vor der Schöpfung haben. August Hermann Francke (pietistischer Theologe und Pädagoge, 1663-1727) nennt dies die Erziehung zur „christlichen Klugheit“, die den Menschen zum bestmöglichen Dienst am Mitmenschen befähigen soll.

 

Fordern und Fördern

 

  • Wir unterstützen das Lernen also sowohl auf intellektuellen als auch auf kreativen und handlungsorientierten Wegen. Die musisch-künstlerischen, sportlichen und technischen Begabungen werden ebenso wertgeschätzt und gefördert wie die Begabungen zu theoretischem Lernen.
  • Leistungsstärkere und leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler arbeiten im Klassenunterricht zusammen und unterstützen sich gegenseitig. Dabei wird ihre Sozialkompetenz gefördert, gleichzeitig aber auch ihr Lernfortschritt.
  • Für leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler bieten wir zusätzliche Fördermöglichkeiten an. Leistungsstärkere Schülerinnen und Schüler werden durch zusätzliche Aufgaben (z.B. die Teilnahme an Wettbewerben) zu besonderen Leistungen herausgefordert. Auch die äußere Differenzierung in Fördergruppen und Kursen mit unterschiedlichen Leistungsniveaus  unterstützt das Fordern und Fördern.

 

Lernen und Leistung

Der Leistungsbegriff an unseren Schulen orientiert sich am biblisch-christlichen Menschenbild. Das bedeutet in erster Linie, dass wir den Wert des Menschen nicht an seinen Leistungen messen, den Schülerinnen und Schülern also unabhängig von ihren Leistungen Annahme und Wertschätzung vermitteln.

 

Sozialkompetenz

Ausgehend von dem Gebot der Nächstenliebe ist es uns besonders wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung für ihre Mitmenschen zu übernehmen. Schulisches Lernen zielt deshalb auch auf den Erwerb von Sozialkompetenz, also Teamfähigkeit, Hilfsbereitschaft, Engagement und die Fähigkeit zur Kommunikation. Die unterrichtliche Arbeit und das Zusammenleben innerhalb der Schule sind wichtige Felder, auf denen solche Sozialkompetenzen eingefordert und gefördert werden.